Für die Philosophen unter den Weintrinkern

Ich trinke, also bin ich

Ein Glas Pomerol kann ein Leben ändern. So ging es jedenfalls Autor Roger Scruton, seines Zeichens Philosoph und seit seiner bacchantischen Urerfahrung in Frankreich auch Genießer von Rang.

Seine „Vinosophie“ rühmt den Wein nicht nur als Stimulans für freies Denken, sondern auch als Elixier für gute Gespräche. Das wussten schon die alten Griechen. Der Geschichte der ewigen Liason zwischen großen Denkern und Weinen – von den dionysischen Hellenen bis zum badischen Tiefgeist Martin Heidegger geht Scruton unterhaltsam auf hohem Nivea in seiner „philosophischen Verführung zum Wein“ nach.

Und natürlich darf auch die Frage, welcher Wein denn nun am besten zu welcher Philosophie passt, nicht unbeantwortet bleiben. Ein umfangreicher Appendix gibt Aufschluss über die besten Tropfen zu Schopenhauer, Kierkegaard, Sartre & Co.

Ich trinke, also bin ich. Eine philosophische Verführung zum Wein von Roger Scruton, 288 Seiten, Diederichs 2010, ISBN: 3424350443, € 19,99

Autor/in: Petra Münster


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Ich trinke, also bin ich